Aktiensplits.info

Ein Aktiensplit sorgt immer für Furore bei den Anlegern bzw. speziell den Besitzern der jeweiligen Aktie.

Ist dies gerechtfertigt? Was hat es wirklich mit einem Aktiensplit auf sich?

Zunächst einmal ist festzustellen, daß sich der Anteil am Aktienbesitz nicht ändert.

Statt einer Aktie für z. B. 120 Schweizer Franken erhält jeder Aktionär nun zwei Aktien zu neu 60 Franken (1-zu-2-Split) oder vier Aktien zu neu dreißig Franken (1-zu-4-Split).

Doch warum dann der ganze Jubel über Aktiensplits?

Dies hat verschiedene Gründe:

Einmal splittet nur ein Unternehmen den Aktienkurs, wenn es positive Zukunftsaussichten hat. Woraus kann man die ableiten? Ein Split wird durchgeführt, um den Kurs wieder optisch billiger zu machen und die Aktie für Kleinanleger besser erwerbbar zu machen und auch, um das Handelsvolumen im Hinblick auf die Stückzahl der gehandelten Aktien zu erhöhen.

Glaubt die Unternehmensleitung der börsenkotierten AG, daß die Aktie eh vonalleine wieder sinken wird, z. B., weil es negative Zukunftsaussichten gibt oder ev. schlechte Quartalszahlen oder einen schlechten Ausblick für die kommenden Jahre, so kann man sich sparen, einen Aktiensplit durchzuführen, denn der Aktienkurs wird ja vonalleine wieder sinken.

Daher ist ein Split immer auch ein positives Signal hinsichtlich der Zukunft eines Unternehmens und reizt Investoren und Kapitalanleger, die Aktie des betreffenden Unternehmens zu kaufen.